Berufsorientierung der Ober- und Gesamtschulen an den BBS-Walsrode

 

Informationstag an den BBS-Walsrode

Schülerinnen und Schüler der OBS-Walsrode informierten sich im Rahmen der Berufsorientierungswoche über Cancen und Möglichkeiten an den Berufsbildenden Schulen Walsrode. Nach einem umfassenden Vortrag über die verschiedenen Schulformen und Übergangsmöglichkeiten durch den stellvertretenden kommissarischen Schulleiter, Herrn Kuhne, wurde den Schülerinnen und Schülern, bei einem Rundgang durch die Schule, die verschiedenen Bereiche anschaulich erklärt. Anschließend hatten alle Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit an den unterschiedlichen Regelunterrichten teilzunehmen. So konnte man in Bereiche wie z.B. Elektrotechnik, Farb- u. Raumtechnik, Verwaltungsberufe, Fahrzeugtechnik, Metallbau, Berufliches Gymnasium und einige andere mehr, in Theorie und Praxis hineinschnuppern. Ein gelungener Tag, an dem alle viele neue Eindrücke gewonnen haben.

 

 

 

 

Berufsorientierungsprojekt RoboActivity

  

Das Technikprojekt rund um den Roboter

  

Beteiligte Organisationen und Einrichtungen:

  

    • Stiftung Niedersachsen Metall (Frau Harms)
    • Robert Bosch GmbH (Herr Hartfiel)
    • Leitstelle der Region des Lernens im Heidekreis (Herr Dunecke)
    • BBS-Walsrode (Frau Hemme / Herr Dunecke)
    • Felix Nußbaum Schule OBS-Walsrode (Herr Müller / Herr Weiß)
    • Firma Eckes Granini (Herr Simon)

                 

16 Schülerinnen und Schüler des 8. Jahrgangs der OBS-Walsrode konnten im Rahmen der Berufsorientierungs-wochen das Projekt RoboActivity, das von den BBS-Walsrode unter wesentlicher Beteiligung der Stiftung Niedersachsen Metall angeboten wurde, wählen. So hatten die Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit sich über technische Berufe aus dem Bereich Wirtschaft 4.0 zu informieren. Die Schülerinnen und Schüler wurden in 3 Gruppen aufgeteilt und bildeten 3 konkurrierende Unternehmen.

  

Ziel eines jeden Unternehmens war, einen Fertigungsroboter für die Süßwarenindustrie zu entwickeln, um Süßwaren mit Kuvertüre zu versehen. Zunächst mussten die Gruppenteilnehmer ihrem Unternehmen einen Namen geben und so wurden die Unternehmen R.I.P. Robot Intelligence Program, Sweet-Love und die Marshmallow Schockies gegründet. Der zweite Teil der Aufgabe war sehr angenehm, denn es musste, durch viel probieren, die passende Süßigkeit ausgewählt werden. So entschieden sich die Marshmallow Schockies natürlich für Marshmallows, die Firma Sweet-Love entschied sich für Spekulatius und R.I.P. wollte Kekstaler in Schokolade tauchen.

  

Da der Umgang mit Lebensmitteln im Mittelpunkt stand, mussten die Schülerinnen und Schüler sich zunächst einer Hygieneschulung durch Frau Irene Hemme von den BBS-Walsrode  unterziehen.

 

In den nächsten Arbeitsgängen wurde das Greifwerkzeug für den Roboterarm konstruiert und gefertigt, der Roboterarm musste exakt programmiert werden und die Schülerinnen und Schüler hatten die Aufgabe sich um die Zu- und Abführung der Süßwaren Gedanken zu machen. Weitere Aufgaben bestanden in der Anfertigung einer technischen Zeichnung des Greifwerkzeuges, einer Energiekostenberechnung, das Anfertigen eines Presseberichtes, Herstellen einer Infotafel „Was ist ein Roboter“ mit dem Teilaspekt der Auswirkung auf den Arbeitsmarkt und die Ausarbeitung einer Verkaufspräsentation. Diese Präsentation wurde dann am Donnerstagabend in beeindruckender Weise den geladenen Gästen: Eltern, Herrn Kwiatkowski und Herrn Kuhne von den BBS-Walsrode, Herrn Müller und Herrn Weiß von der OBS-Walsrode, Frau Harms von der Stiftung Niedersachsen Metall, Frau Musiat von der Agentur für Arbeit, Herrn Hartfiel von der Robert Bosch GmbH und Herrn Dunecke von der Leitstelle der Region des Lernens im Heidekreis, vorgestellt. Alle Gäste fungierten als potentielle Kunden der Jungunternehmer, die  sich auch den kritischen Fragen der Kunden stellen mussten. Am Ende des Abends stimmten die Kunden dann ab und wählten so ihr favorisiertes Unternehmen aus und so erhielt die Firma R.I.P. den „Auftrag“. Den Abschluss der Woche bildete dann eine Betriebsbesichtigung bei der Firma Eckes-Granini in Bad Fallingbostel, bei der die Schülerinnen und Schüler nicht nur detaillierte Informationen vom HR-Manager , Herrn Arthur Simon, über ein  modernes Industrieunternehmen bekamen, sondern auch die gesamte Produktion von der Anlieferung bis zum Versand besichtigen konnten. Alles in allem gab es nur positive Resonanz von allen Beteiligten und alle meinten, „so müsste Schule immer sein“.

 

Eine Fortführung des Projektes ist bereits in der Planung.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

M + E Info-Truck

 

 

      

  

Um den Bereich Berufsorientierung möglichst interessant, abwechslungsreich und vielfältig zu gestalten, werden immer wieder Sonderaktionen durchgeführt.

  

So wird der XXL-Infotruck der Metall- und Elektroindustrie, in Zusammenarbeit mit der Stiftung Niedersachsen Metall, in Walsrode halt machen und in einer besonderen Atmosphäre über die Ausbildungs- und Berufsmöglichkeiten in der Metall- und Elektro-Industrie informieren.

Hier sollen zum einen die Schülerinnen und Schüler der Fachoberschule Technik und des Beruflichen Gymnasiums Technik der Berufsbildenden Schulen Walsrode angesprochen werden und zum anderen soll auch den Schülerinnen und Schülern des Gymnasiums Walsrode die Möglichkeit gegeben werden, sich hieran zu beteiligen.

  

Die InfoTrucks bieten Platz für eine ganze Klasse, die von ihrem Lehrer begleitet werden kann. Dabei steht der Spaß am „selber erleben“ im Vordergrund.

 

In der unteren Etage gelingt dies mit anschaulichen Experimentierstationen, an denen die Faszination Technik greifbar und erlebbar wird. Die Schülerinnen und Schüler können selbst eine CNC-Maschine programmieren und damit ein Werkstück fräsen. Wer schon immer mal wissen wollte, wie ein Aufzug gesteuert wird, oder wie man mit Elektronik-Bausteinen eine Lampe zum Leuchten bringen möchte, ist hier genau richtig. Begleitet werden alle Exponate durch interaktive Aufgabenstellungen und Hintergrundinfos auf Tablets.

 

Im ganzen InfoTruck sorgen modernste Multimedia-Anwendungen für eine zielgruppen-gerechte Ansprache. M+E-Branchen und Produkte in ihrer ganzen Breite: So empfängt die Bildschirmgalerie jeden Besucher. Weiter geht´s am 3D-Monitor mit einer Liveschaltung in verschiedene M+E-Unternehmen. Junge Mitarbeiter berichten, was ihnen an ihrem Arbeitsplatz wichtig ist und wie die Ausbildung abläuft.

Der BerufeScout gibt auf einem riesigen Hochkant-Monitor Infos zu den Berufen der Metall- und Elektro-Industrie. Wer noch nicht weiß, welcher Beruf zu ihm passt, kann dies hier spielerisch herausfinden und findet auch direkt dazu passende freie Ausbildungsplätze in der Region. In der zweiten Fahrzeugebene ist Platz für tiefer gehenden Berufskundeunterricht. Das Highlight ist der 1,5 Quadratmeter große Multitouchtable: Hier können bis zu sechs Besucher/innen gleichzeitig Arbeitsplätze und Berufe der M+E-Industrie erkunden und selbst an der Produktion eines Autos mitwirken. Dabei stehen berufstypische und interaktive Aufgabenstellungen im Vordergrund.

 

Ein erfahrenes Beraterteam begleitet die Schulklassen während ihres Besuchs im InfoTruck. Häufig wird das Team dabei unterstützt von Ausbildern und Auszubildenden aus den Betrieben der Region, die praxisnah aus ihrem Arbeitsalltag berichten. Nicht selten entstehen dabei konkrete Kontakte zwischen den Jugendlichen und den Unternehmen.

Das didaktische Konzept umfasst in der Regel 90-minütige Unterrichtseinheiten pro Klasse. Als außerschulischer Lernort kann der M+E-InfoTruck organisatorisch gut in den Schullalltag eingebunden werden. Die Schüler/innen werden abhängig von ihrem Lernlevel und Alter in drei Entwicklungsstufen eingeteilt und individuell beraten.

  

Insgesamt haben bei diesem Projekt 240 Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit einer umfassende Informationen im Bereich technischer Berufe zu bekommen.